Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität.
Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.
Two young refugees are searching for their place in a society that does not include them – caught between asylum procedures, questions of identity, and the longing for normality.
Majd and Shahfaisal live in a group home for unaccompanied minor refugees in Germany. There, they begin to discover themselves – as teenagers with dreams and fears. Yet their reality is shaped by the threat of deportation, family pressures, and social rejection. The film follows them through their daily lives, oscillating between hope and existential insecurity. Director Marvin Menné powerfully illuminates what happens after the escape and offers an empathetic perspective on a life stage that many in politics and the public overlook: coming of age in a state of exception.
Regie, Bildgestaltung, Ton – Marvin Menné
Montage – Jonas-Danilo Fehr (BFS)
Musik – David Goralsky
Tonmischung – Anton Zhukovsky, Bernd Thurig
Grading – Rafael Starman
Grafik und Filmplakat – Biarna Diegmüller
Produktion – Marvin Menné
Betreut durch Prof. Erik Winker, Hochschule Mainz
Gefördert von der Film + Mediennachwuchsförderung Rheinland-Pfalz




