von Jonas Winkler
Trailer zu einer fiktiven Langfilm-Doku über den Verlust der Biodiversität (die natürlich real ist) und die moralischen Fragen dazu.
Danke an den Zoo Kassel, Heli, Babsi und die Waldis
EXPOSÉ
Sind wir in der Lage, die Erde noch vor dem ökologischen Kollaps zu bewahren, und möchten wir das überhaupt?
BACKGROUND
Die Biodiversitätskrise bedroht neben der Klimakrise unser Überleben auf dem Planeten. Jeden Tag sterben etwa 150 Pflanzen- und Tierarten aus. Die Folgen sind fatal.
In meiner kontroversen 90-minütigen Dokumentation beschäftigte ich mich damit, ob wir Menschen die Schäden, die durch Industrialisierung, Überbevölkerung und die damit verbundene Zerstörung unserer Umwelt entstanden sind, wieder gutmachen können und vor allem, ob wir es überhaupt wollen.
DER WALDRAPP
war einst weit verbreitet und wurde in vielen Höfen gehalten, um Schnecken und Insekten fernzuhalten. Die Hauptursache für ihr Aussterben war die Jagd, und weil er ziemlich schmackhaft ist. Dieser etwa hühnergroße Vogel überlebte jedoch in Gefangenschaft und wird bis heute in vielen deutschen Zoos gehalten.
STORY
In einem besonderen Artenwiederansiedlungsprojekt werden die gerade geschlüpften Waldrappe emotional auf zwei Menschen geprägt. Diese übernehmen die Rolle der Eltern und verbringen nahezu den gesamten Tag mit den Vögeln, sodass eine starke Bindung entsteht.
Der Waldrapp ist ein Zugvogel und erlernt im ersten Lebensjahr von seinen Eltern die Flugroute. Hier kommen die menschlichen Zieheltern ins Spiel. Mit Leichtgewichtflugzeugen fliegen sie voraus und die Waldrappe folgen ihnen. Und das über 1.500 km bis nach Spanien.
REVIVING EARTH begleitet die beiden Protagonistinnen Helena (Heli) und Barbara (Babsi) bei ihrer Arbeit mit den Vögeln. Von der Handaufzucht über das Flugtraining bis hin zur Reise in die Überwinterungsgebiete nach Spanien, wo die Vögel wieder in die Natur entlassen werden.




