von Ariane Dick Bellosillo, Jonas Winkler
In drei Akten porträtiert dieser künstlerische Dokumentarfilm ein facettenreiches Bild Venedigs.
Zunächst erscheint die Stadt, wie man sie träumt: romantisch, zeitlos, ein immer schöner Ort der Sehnsucht. Doch bald verdrängt die Realität diesen Wunschblick – überfüllte Gassen, der Lärm der touristischen Massen, ein Chaos, das die Magie der Stadt und seine Einwohner zu verschlucken droht. Schließlich bleibt nur die Stille: verborgene Winkel, leere Plätze, ein Venedig, wie es fast niemand kennt. Hier greifen wir als Künstler ein, entfernen Menschen und schaffen Räume zum Atemholen.
Die Musik des venezianischen Jazz-Pianisten Lorenzo Liuzzi wird zur Stimme seiner Heimatstadt – mal zart und verträumt, mal improvisiert und eindringlich. Ein filmisches Gedicht, das einlädt, die Schönheit im Verborgenen zu suchen.




